Rick Perry: „Oops“

Die Fähigkeit, in TV-Debatten eine gute Figur zu machen, gehört heute zu den erforderlichen Basisqualifikationen von SpitzenpolitikerInnen – nicht nur in den USA. Hatte Rick Perry schon in den bisherigen Fernsehdiskussionen mit seinen Kontrahenten nicht sonderlich gut ausgesehen, trat er gestern den überzeugenden Beweis dafür an, dass es immer noch schlimmer kommen kann. In etwas weniger als 60 Sekunden hat Perry mit einem verheerenden Blackout seine Chancen republikanischer Präsidentschaftskandidat zu werden, nun ja, deutlich reduziert. Damit könnte bereits Iowa für die Zukunft seiner Kampagne entscheidend sein. Nate Silver rät ihm, dort alles auf eine Karte zu setzen und „all-in“ zu gehen. Wenn das nicht schon ein „Oops“ zu spät ist.

Dieser Beitrag ist von Stefan Bachleitner

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3 Rückmeldungen zu “Rick Perry: „Oops“”

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  1. [...] Newt Gingrich ist nicht seit gestern auf der politischen Bühne. Als Anführer der „Republican Revolution“ war er in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre einer der stärksten Gegenspieler von Präsident Clinton, weshalb er über eine bundesweite Bekanntheit und ein klares politisches Profil verfügt. Aufgrund dieser beiden Faktoren profitiert er nun von den Fehlern seiner stärksten Konkurrenten Herman Cain und Rick Perry. [...]

  2. [...] Ein gutes Beispiel dafür ist der neueste TV-Werbespot von Rick Perry, in dem sich dieser über sein Blackout (“Oops”) während einer TV-Diskussion lustig [...]

  3. [...] Anzahl relevanter Endorsements und genug Geld in der Kriegskasse. Doch mit seinem bereits legendären „Oops“ während einer der republikanischen TV-Debatten hat er seine Chance auf die republikanische [...]


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